Mediation
Mediation ist
ein Prozess gemeinsamer Verhandlung. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen für unterschiedliche Interessen zu finden und eine Vereinbarung zu erarbeiten, die am Ende ggfs. notariell beurkundet werden kann.
Die Mediatoren
unterstützen den Verhandlungsprozess durch Einsatz von Kommunikationstechniken, die dazu dienen, dass die Parteien ihre jeweiligen Interessen formulieren und gegenseitig verstehen können. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, bei der die Interessen sämtlicher Beteiligter berücksichtigt werden.
Die Mediatorinnen Barbara Kubach-Ebner und Angelika Teichert
arbeiten entweder allein oder jeweils im Team mit dem Mediator Gernot Krieger und sichern damit sowohl ihre Neutralität als auch die Interdisziplinarität aus juristischer und pädagogischer Fachkompetenz.
Dauer eines Mediationsprozesses
– je nach Komplexität des Regelungsgegenstandes – üblicherweise zwischen einer und 10 Sitzungen zu 60 bis 90 Minuten.
Das Honarar
wird nach Anzahl der Medianten und nach Art des Streitgegenstandes in einem Vorgespräch festgelegt. Über die Durchführung des Mediationsprozesses wird ein Mediationsvertrag abgeschlossen.
Mediationsgegenstände sind
- Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarungen
- Erbauseinandersetzungen
- Auflösungen und Fusionen von Gesellschaften
- Nachbarschaftsstreitigkeiten
- Vertragsstreitigkeiten
- Auseinandersetzungen innerhalb von Eigentümergemeinschaften
Zur Illustration des Mediationsgedankens eine kleine Geschichte dazu,
wie nützlich die Kenntnis der jeweiligen Interessen sein kann.
Die Orange
Zwei Menschen zeigten sich gleichermaßen
dringlich an einer einzigen verfügbaren
Orange interessiert.
Der Händler wollte den Streit rasch beenden
und zerschnitt die Frucht zu gleichen Teilen.
Die Streitenden zogen murrend von dannen.
Der eine presste, zu Hause angekommen, den
Saft in ein Glas, das dadurch halb voll wurde,
und warf die Schale weg.
Der andere benutzte die ihm verbliebene Schale
für einen kleinen Kuchen und warf das
Fruchtfleisch weg.
Der Händler erzählte noch oft und gerne von
seiner salomonischen Entscheidung.
|